6 - Instrumente und Methoden zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre

Aus QM-Handbuch
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6.1 - Ziel und Leistungsvereinbarungen

Ziel: In den ZLV werden u. a. die vorliegenden Informationen zur Lehre systematisch zwischen Fakultät und Rektorat ausgewertet und ggf. Verbesserungsmaßnahmen vereinbart. Jeder zweiten Vereinbarungsrunde wird die Institutionelle Evaluation (s. Kap. 6.3) vorangestellt. Dez. HSPL

Entwicklungsplanung

Inhalt und Ablauf: Anhand des Vereinbarungsrasters zu den ZLV der letzten Vereinbarung füllen die Fakultäten ein Statusraster aus, das der Dokumentation der Zielerreichung der bisherigen Entwicklungsziele dient. Sie erstellen außerdem den Entwicklungsbericht, der derzeit folgende Hauptgliederungspunkte umfasst:
  1. Studium und Lehre,
  2. Forschung,
  3. Personal- und Strukturentwicklung,
  4. weitere Ziele.

Gleichstellungs- und Diversitätsziele sind Bestandteil in allen Gliederungspunkten. Der Entwicklungsbericht erfolgt grundsätzlich auf Lehreinheitsebene. Die Gesamtplanung der Fakultät wird den Berichten der Lehreinheiten vorangestellt. Der Entwicklungsbericht umfasst a) IST-Beschreibung (Status quo), b) Zielplanung (zwei Jahre über die Laufzeit der ZLV hinausgehend) sowie c) Zielführende Maßnahmen während der Laufzeit. Bei Vorliegen eines Selbstberichts für die Institutionelle Evaluation (s. Kap. 6.3) braucht die Fakultät in dem betreffenden Jahr keinen neuen Entwicklungsbericht für die anschließenden ZLV vorzulegen. Falls eine Fakultät es wünscht, kann sie ihren Selbstbericht im Hinblick auf die abzuschließenden ZLV konkretisieren oder ergänzen. Follow-up Maßnahmen aus der Institutionellen Evaluation werden im Vereinbarungsraster zu den ZLV dokumentiert. Die Fakultäten füllen ein neues Vereinbarungsraster zu den ZLV aus, das als Grundlage für die zu schließenden ZLV dient. In den Entwicklungsgesprächen zwischen Rektorat und Fakultäten – fakultativ begleitet von einem Mitglied der KEF – wird die Zielerreichung der vorangegangenen ZLV anhand des ZLV-Statusrasters betrachtet. Anhand von Datensets, die den Fakultäten zur Verfügung gestellt werden und die wesentliche Kennzahlen enthalten, werden die Entwicklung und aktuelle Situation der Fakultät diskutiert. Es erfolgt eine Erörterung der von der Fakultät im Vereinbarungsraster zu den ZLV aufgeführten Leistungen/Dienstleistungen. Die Ergebnisse der Erörterung werden im Vereinbarungsraster zu den ZLV verbindlich festgehalten. Bewilligungen aus dem Innovationsfonds (s. Kap. 3.3.2) werden ebenfalls im Vereinbarungsraster zu den ZLV ausgewiesen. Der Rektor/die Rektorin und die Fakultäten unterzeichnen abschließend die ZLV. Die Ergebnisse werden im Intranet veröffentlicht. Das Dez. HSPL koordiniert und organisiert das ZLV-Verfahren.

6.2 - Qualitätsberichtswesen - jährliche Qualitätssicherung auf Lehreinheitsebene und vertiefte 6-jährliche Betrachtung der Studiengänge

Ziel: Das Qualitätsberichtswesen dient der Qualitätssicherung im laufenden Studienbetrieb sowie der Rezertifizierung/Reakkreditierung der vertieft betrachteten Studiengänge. Es wird von den Fakultäten selbstständig auf Grundlage der je eigenen Qualitätskonzepte durchgeführt und es werden sowohl die Fach- als auch die Lehramtsstudiengänge berücksichtigt. Qualitätskonzepte der Fakultäten 📄🔒
Ablauf: Zur laufenden Qualitätssicherung führt die Fakultät einmal im Jahr die Qualitätskonferenzen durch, wobei zwischen den jährlichen Qualitätskonferenzen auf Lehreinheitsebene und den sechsjährlichen Qualitätskonferenzen zur vertieften Betrachtungen der Studiengänge, die deren Rezertifizierung/Reakkreditierung zum Ziel hat, zu unterscheiden ist. Im Rahmen des regelmäßigen jährlichen Verfahrens erfolgt auf Lehreinheitsebene die Gesamtbetrachtung von Studium und Lehre innerhalb der autonom von der Fakultät verantworteten und gestalteten Qualitätskonferenzen. Die vertiefte Betrachtung einzelner Studiengänge erfolgt einmal in sechs Jahren, wobei der Betrachtungszeitraum zwischen Fakultät und dem Dez. HSPL abgestimmt und im vom Rektorat beschlossenen jeweils für sechs Jahre geltende Betrachtungs-Zeitplan („Sechs-Jahres-Plan“) festgehalten wird. Ablaufdiagramm Kontinuierliche QS der LA-Studiengänge 📄🔒

Zeitplan Vertiefte Betrachtung der Studiengänge 📄🔒

Zur Vorbereitung der Qualitätskonferenzen werden den Dekanaten durch das Dez. HSPL Datensets für die Lehreinheiten und die im jeweiligen Turnus vertieft zu betrachtenden Studiengänge zusammengestellt, die neben Controllingdaten bei ausreichenden Fallzahlen auch die Ergebnisse aus Befragungen und Evaluationsinstrumenten enthalten. Dez. HSPL
Darüber hinaus erhalten die Fakultäten die je aktuellen Qualitätsberichtsvorlagen und ggf. weitere relevante Informationen zum anstehenden Qualitätsturnus. Die Fakultät hat nun die Aufgabe, die Qualitätskonferenz gemäß den in den Qualitätskonzepten festgelegten Verfahren einzuberufen, vorzubereiten und durchzuführen. Dabei kann die Fakultät auf Wunsch durch das Dez. HSPL oder das ZLB und das ZHQE unterstützt werden. Im Rahmen der Qualitätskonferenz werden übergreifende Qualitätsfragen für die Lehre innerhalb der Lehreinheit erörtert. Bei der vertieften Betrachtung der Studiengänge sind neben den umfassenden Aspekten die konkreten Akkreditierungskriterien sowie die Berücksichtigung formaler Vorgaben zu fokussieren, da das Rektorat seine Rezertifizierungs-/Reakkreditierungsentscheidung auf Grundlage der vertieften Betrachtungen trifft. Die Konferenzen sind unter Beteiligung der Prüfungsausschüsse, von Studierenden und Lehrenden aus dem Mittelbau und ggf. externen Dienstleistungsgebern durchzuführen. Aus den Qualitätskonferenzen gehen Vorschläge für (kurzfristige) Follow-up Maßnahmen hervor, die in die Qualitätsberichte aufgenommen werden. Im Nachgang der Qualitätskonferenz übermittelt der Dekan/die Dekanin die auf den Qualitätskonferenzen basierenden Qualitätsberichte für die Lehreinheiten sowie die vertieft betrachteten Studiengänge an das Dez. HSPL. Das Dez. HSPL erstellt für den Prorektor/die Prorektorin für Studium und Lehre eine Auswertung der Berichte. Der Prorektor/die Prorektorin bespricht die Ergebnisse in jährlichen Qualitätsgesprächen mit den Fakultäten und es werden auf Grundlage der fakultätsseitigen Vorschläge (kurzfristige) Follow-up Maßnahmen (auf Lehreinheits- oder Studiengangsebene) vereinbart, die vom Rektorat beschlossen werden und deren Umsetzung in den jeweils zwei darauffolgenden Jahren des Qualitätsberichtswesens überprüft wird. Kurzfristige Follow-up Maßnahmen (s. Kap. 5.1) sind nach erfolgtem Rektoratsbeschluss zur Herstellung der Rechtskonformität zeitnah innerhalb einer neunmonatigen Frist umzusetzen. Vorlage Qualitätsberichte 📄🔒

Akteur-Kriterienmatrix AKM 📄🔒

Verfahrensplan zu kurzfristigen Follow-up Maßnahmen 📄🔒

Mit den Ergebnissen der jährlichen Betrachtung auf Lehreinheitsebene (nur derjenigen Lehreinheiten, denen Lehramtsstudiengänge zugeordnet sind) sowie den vertieften Betrachtungen der Lehramtsstudiengänge befasst sich vor abschließender Rektoratsbefassung auch der erweiterte ZLB-Vorstand. Der erweiterte ZLB-Vorstand kann den (kurzfristigen) Follow-up Maßnahmen zustimmen, um deren Anpassung bitten und ergänzende Maßnahmen beschließen. erweiterter Vorstand des ZLB
Das Rektorat trifft im Nachgang zu den erfolgten Gesprächen zwischen Prorektorin/Prorektor für Studium und Lehre und den Fakultäten sowie auf Grundlage der Beschlüsse des erweiterten ZLB-Vorstands die Rezertifizierungs-/Reakkreditierungsentscheidungen für die Fach- und Lehramtsstudiengänge, die die vertiefte Betrachtung durchlaufen haben und spricht die entsprechenden (kurzfristigen) Follow-up Maßnahmen aus. Die Rezertifizierung/Reakkreditierung gilt für sechs Jahre. Das Rektorat nimmt darüber hinaus die Ergebnisse der Betrachtungen auf Lehreinheitsebene zur Kenntnis und beschließt entsprechende (kurzfristige) Follow-up Maßnahmen. Das Rektorat kann (kurzfristige) Follow-up Maßnahmen beschließen, die nicht einvernehmlich mit den Fakultäten und dem erweiterten ZLB-Vorstand abgestimmt wurden. Die Rektoratsbeschlüsse, die Protokolle der Qualitätsgespräche und die Beschlüsse des erweiterten ZLB-Vorstands werden im Sinne der Dokumentation (Kriterium für die Systemakkreditierung 6.6, Drs. AR 20/2013) nach Kenntnisnahme durch das Rektorat veröffentlicht. Protokolle Qualitätssicherungsgespräche/ZLB 📄🔒

6.3 - Institutionelle Evaluation und anlassbezogene Evaluation

Ziel Institutionelle Evaluation: Die Institutionelle Evaluation dient der Weiterentwicklung der evaluierten Einheit unter Beteiligung externer Peers und bereitet jeden zweiten Zyklus der ZLV der Fakultäten mit dem Rektorat vor. Alle Fakultäten, zentralen Einrichtungen und Forschungsprofilschwerpunkte der UDE durchlaufen das Verfahren. Im Rahmen der Institutionellen Evaluation werden alle Leistungsbereiche (Studium und Lehre, Forschung, Services und Organisation) einer Einrichtung bewertet. Im Falle der Evaluation von Fakultäten sind auch die Studiengänge sowie die Studien- und Prüfungsorganisation Gegenstand der externen Evaluation. Das Verfahren stellt steuerungsrelevante Informationen für die Verknüpfung zentraler und dezentraler Entwicklungsplanung bereit. Institutionelle Evaluation

Zeitplan 📄

Vorbereitung: In einem Vorbereitungsgespräch zwischen dem verantwortlichen Rektoratsmitglied, dem Dez. HSPL, dem Science Support Centre (SSC) sowie dem ZHQE werden spezifische Fragestellungen an die externe Gutachterinnen- und Gutachtergruppe, die über den standardisierten Selbstberichtsleitfaden hinausgehen, zusammengetragen und im anschließenden Auftaktgespräch mit der Leitung der zu evaluierenden Einrichtung erörtert.

Durchführung der Evaluation: Auf Basis des Leitfadens erstellt die zu evaluierende Einrichtung einen Selbstbericht. Der Berichtserstellung geht i. d. R. ein durch die Einrichtung organisierter Selbstreflexionsprozess voraus, für den das ZHQE auf Anfrage einen moderierten Stärken-Schwächen-Workshop durchführen kann. Zur Selbstreflexion können die jährlichen Qualitätsberichte, weitere hochschulstatistische Daten sowie vorliegende Ergebnisse aus internen und externen Evaluationen (Lehrevaluation, Absolventinnen- und Absolventenstudien, Rankings) herangezogen werden. Im Falle der Evaluation von Fakultäten ist eine Stellungnahme der Studierenden bzw. der Fachschaft zur Lehre Teil des Selbstberichts. Die institutionelle Evaluation von Forschungsprofilschwerpunkten umfasst nur bei Bedarf seitens des Rektorates eine Bewertung durch externe Gutachterinnen und Gutachter.

Leitfaden Selbstbericht Fakultäten 📄

Leitfaden Selbstbericht zentrale Einrichtungen 📄

Leitfaden Selbstbericht Forschungsprofilschwerpunkte 📄

Leitfaden Stellungsnahme der Studierenden 📄

Die Auswahl der externen Gutachterinnen und Gutachter (i. d. R. fünf Personen, inkl. Vertretung der Berufspraxis und studentische Vertretung) erfolgt auf Vorschlag der zu evaluierenden Einrichtung nach geregelten Vorgaben und in Abstimmung mit dem Rektorat. Hinweise zur Auswahl von Gutachter/innen 📄

Hinweise für externe Gutachter/innen

Auf der Grundlage des Selbstberichtes hält die Gutachterinnen- und Gutachtergruppe ihre ersten Eindrücke in Form einer schriftlichen Vorab-Stellungnahme fest, die der Vorbereitung der Vor-Ort-Begehung dient. Im Rahmen einer zweitägigen Begehung haben die Gutachterinnen und Gutachter Gelegenheit, Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aller Akteursgruppen der zu evaluierenden Einrichtung bzgl. aller zu betrachtenden Leistungsbereiche zu führen und ihre Eindrücke zu validieren. Im Falle der Evaluation von Fakultäten findet mindestens ein Gespräch mit Studierenden statt. Die Gutachterinnen und Gutachter legen ihre Bewertung und ihre Empfehlungen in einem Gutachten nieder.

Follow-up: Wenn eine Fakultät, eine zentrale Einrichtung oder ein Profilschwerpunkt in einem Jahr an der Institutionellen Evaluation teilnimmt, braucht in diesem Jahr kein neuer Entwicklungsbericht für die anschließenden ZLV (s. Kap. 6.1) erstellt zu werden. Falls gewünscht, kann der Selbstbericht aber selbstverständlich im Hinblick auf die abzuschließenden ZLV konkretisiert oder ergänzt werden. Dies könnte insbesondere hinsichtlich der Zielplanung der Einrichtung und der zielführenden Maßnahmen während der Laufzeit der ZLV sinnvoll sein. Die im Selbstbericht niedergelegten Ergebnisse der internen Reflexion sowie die im externen Gutachten zusammengetragenen Bewertungen und Empfehlungen fließen in das Vereinbarungsraster zu den ZLV ein, das von der dezentralen Organisationseinheit vorgelegt wird und als Basis für die Zielvereinbarungsgespräche zwischen dem Rektorat und den dezentralen Organisationseinheiten der Hochschule dient.

Abb. 3: Ablaufübersicht Institutionelle Evaluation
Ziel anlassbezogene Evaluation: In Ergänzung der obligatorischen Institutionellen Evaluation zur Vorbereitung der ZLV können durch die Fakultäten oder das Rektorat fakultativ maßgeschneiderte Evaluationen veranlasst werden, die sich spezifischen Fragestellungen widmen. Hierbei unterscheiden sich die durch das Rektorat beauftragten Evaluationen hinsichtlich der Systematik des Follow-ups von den durch eine dezentrale Organisationseinheit selbst in Auftrag gegebenen Verfahren. Das ZHQE begleitet den gesamten Evaluationsprozess methodisch. Die fakultativen Verfahren der Institutionellen Evaluation stellen in erster Linie Problemanalysen und Informationen über Lösungsansätze und Entwicklungsperspektiven bereit. Institutionelle und anlassbezogene Evaluation
Vorbereitung: In einem Beratungsgespräch klären der Auftraggeber (Rektorat oder dezentrale Organisationseinheit) und das ZHQE die Zielsetzung und das Erkenntnisinteresse, das dem Verfahrensdesign zu Grunde liegen soll. Nach einer Grobplanung des zeitlichen Ablaufs und der einzusetzenden Evaluationsinstrumente sowie einer Prüfung der zeitlichen Machbarkeit wird dem ZHQE ein Auftrag zur Durchführung der Evaluation erteilt. Gemeinsam mit der zu evaluierenden Einrichtung wird das Verfahren anschließend im Detail geplant und die Einrichtungsöffentlichkeit wird über das Evaluationsverfahren angemessen informiert.

Durchführung: Für die Durchführung von Evaluationen stellt das ZHQE eine Reihe von sozialwissenschaftlichen Evaluationsmethoden und Tools bereit. Das Methodenportfolio des ZHQE umfasst Befragungen (von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden, Arbeitgebern etc.), Gruppeninterviews, Workshops, SWOT-Analysen und Peer-Reviews. Die konkrete Ausgestaltung ebenso wie die zeitliche Dauer eines Evaluationsverfahrens hängen von der Zielsetzung und den konkreten Fragestellungen für das Verfahren ab. Follow-Up: Den durch das Rektorat beauftragten Evaluationsverfahren folgt i. d. R. eine frei durch die evaluierende Einrichtung zu gestaltende Aufbereitung der Evaluationsergebnisse sowie ggf. die Ableitung von Umsetzungsmaßnahmen, die in Entwicklungsgesprächen mit dem Rektorat abgestimmt werden. Über die Durchführung von durch eine dezentrale Organisationseinheit beauftragten Evaluationen erhält das Rektorat Kenntnis. Über die Bereitstellung der Evaluationsergebnisse für das Rektorat entscheidet die evaluierte Einrichtung.

Abb. 4: Ablaufübersicht Flexible und anlassbezogene Evaluation

6.4 - Evaluation von Lehre und Studium

Im Folgenden werden Befragungs- und Feedbackinstrumente dargestellt, die wertvolle Informationen zu Lehre und Studium liefern. Befragt werden Studierende, Absolventinnen und Absolventen und ggfs. Studienabbrecherinnen und -abbrecher. QM-Ordnung

ZHQE

Informationen für Studierende

6.4.1 - Befragungsbasierte Lehrveranstaltungsbewertung

Ziel: Die befragungsbasierte Lehrveranstaltungsbewertung soll die beteiligten Lehrenden und Studierenden in die Lage versetzen, bei Bedarf datenbasiert und eigenständig Maßnahmen für Bereiche abzuleiten, die sie betreffen und die sie selbst beeinflussen können. Lehrveranstaltungesevaluation
Vorbereitung: Etwa in der vierten Vorlesungswoche informiert das ZHQE die Fakultäten über den genauen Verfahrensablauf und die jeweiligen Termine. Zudem wird den Fakultäten eine Liste aller im laufenden Semester angebotenen Lehrveranstaltungen aus der Studienverwaltungssoftware LSF (in Form einer Excel-Tabelle) zugesandt, aus denen die Verantwortlichen in der Fakultät diejenigen Lehrveranstaltungen auswählen, die in diesem Semester bewertet werden sollen. Auf Grundlage dieser Auswahl generiert das ZHQE die nötigen Unterlagen (Fragebögen etc.) und stellt diese den Fakultäten zur Verfügung. Handbuch zur Lehrveranstaltungsbewertung an der UDE

Beispiele für Fragebögen

Durchführung: Das Verteilen der Unterlagen an die Lehrenden wird dezentral von den Fakultäten organisiert. Für das Austeilen und Einsammeln der Fragebögen können bei Bedarf Studierende um Mithilfe gebeten werden. Die ausgefüllten Fragebögen sollten sofort nach dem Einsammeln und im Beisein von Lehrperson und Studierenden eingetütet und an das ZHQE versendet werden. Die statistische Erfassung erfolgt, sobald mehr als zehn Fragebögen vorliegen.

Nach der Erfassung der Fragebögen erhalten die Lehrenden per E-Mail einen automatisch generierten PDF-Ergebnisbericht. Dieser Bericht soll von den jeweiligen Lehrenden in der Lehrveranstaltung vorgestellt und mit den Studierenden diskutiert werden. Hinweise zum Umgang mit den Ergebnissen stellt das ZHQE auf seiner Internetseite im „Handbuch Lehrveranstaltungsbewertung“ bereit.

Aggregierung: Nach Abschluss der Befragungsphase erstellt das ZHQE aggregierte Berichte der befragungsbasierten Lehrveranstaltungsbewertungen für Lehreinheiten oder Fakultäten und das ZLB. Diese werden zusammen mit einer Übersicht über die evaluierten Lehrveranstaltungen, den gesammelten Einzelberichten, den Rohdaten sowie den aggregierten Profillinienvergleichen und ggf. Aggregierungen auf Studiengangebene an den Dekan/die Dekanin gesendet. Die aggregierten Profillinienvergleiche werden zusätzlich den Lehrenden übermittelt. Informationen aus der befragungsbasierten Lehrveranstaltungsbewertung werden auch in den Qualitätskonferenzen und der Institutionellen Evaluation verwendet.

Abb. 5: Ablaufübersicht LVB

6.4.2 - Workload-Erfassung

Ziel: Das Instrument der Workload-Erfassung dient dazu, den Arbeitsumfang der Studierenden auf der Ebene von Modulen zu ermitteln. Die Workload-Erfassung ist nicht flächendeckend vorgesehen, sondern kann von Fakultäten bei Bedarf angefordert werden. Sie bietet die Möglichkeit, den erfassten tatsächlichen Arbeitsaufwand mit dem im Modulhandbuch veranschlagten Arbeitsaufwand abzugleichen und ggf. Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Workload-Erfassung
Vorbereitung: Wenn eine Fakultät oder Lehreinheit eine Workload-Erfassung anfragt, stimmen Fakultät und ZHQE mögliche Verfahrensabläufe und Follow-up Maßnahmen sowie die einbezogenen Studiengänge oder Module ab. Die Fakultät/Lehreinheit benennt Ansprechpartnerinnen und -partner, an die auch die Erhebungsergebnisse übermittelt werden. Da die Teilnahme an der Workload-Erfassung für die Studierenden aufwendig ist, stellt die Fakultät/Lehreinheit ggf. einen Preis (oder mehrere) zur Motivation der Studierenden bereit. Das ZHQE lädt die Studierenden zunächst zur Online-Screening-Befragung ein. Zur Wahrung des Datenschutzes erfolgt die Einladung über anonymisierte E-Mail-Adressen, die das ZIM zur Verfügung stellt.

Erhebung: Für eine möglichst valide Erfassung des Workloads ist es notwendig, den studienbezogenen Arbeitsaufwand über das gesamte Semester, einschließlich der vorlesungsfreien Zeit, zu erheben. Um Verzerrungen aufgrund von Erinnerungs-, Schätz- und/oder Berechnungsfehlern möglichst auszuschließen und gleichzeitig den Ausfüllaufwand der Studierenden gering zu halten, wird ein niederschwelliges und schlankes Online-Verfahren der Workload-Erfassung durchgeführt. Der Prozess der Workload-Erfassung verläuft in drei Befragungsschritten:

  1. eine Screening-Befragung, die zwei Zielen dient: erstens, die Studierenden zur eigentlichen Workload-Erfassung einzuladen, und zweitens, alle im aktuellen Semester besuchten Lehrveranstaltungen der einzelnen Befragungsteilnehmenden zu erfassen, um die eigentliche Workload-Erfassung studierendenbezogen per Filterführung administrieren zu können,
  2. die eigentliche Workload-Erfassung, die den Arbeitsaufwand der Studierenden lehrveranstaltungsspezifisch über die gesamte Semesterlaufzeit hinweg (auch in der vorlesungsfreien Zeit) wöchentlich erhebt,
  3. eine Abschlussbefragung nach Ende der Prüfungsphase, die die im Rahmen der Veranstaltung erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen im Gesamtkontext (über das Semester hinweg, in Bezug auf das Modulhandbuch und in Relation zu anderen Veranstaltungen) erfasst.


Auswertung und Follow Up: Das ZHQE aggregiert die Daten der Befragungen, bereitet sie auf und gibt sie an die von der Fakultät oder Lehreinheit benannten Ansprechpersonen weiter. Die Verwendung der Ergebnisse liegt in der Hand der Fakultät oder Lehreinheit. Zu Beginn der Erhebung wird eine Follow-up Maßnahme, z. B. ein Auswertungsgespräch, vereinbart, zu der die Fakultät auf Wunsch Unterstützung vom ZHQE, dem ZLB oder anderen erhalten kann. Mit Durchführung dieser Maßnahme ist die Workload-Erfassung abgeschlossen. Für die Umsetzung von abgeleiteten Maßnahmen ist die Fakultät verantwortlich.

Abb. 6: Ablaufübersicht Workload-Erfassung

6.4.3 - Modulevaluation

Ziel: In der Modulevaluation werden der Aufbau und die Struktur eines Moduls, Modalitäten und Organisation der Modulprüfung sowie die Erreichung der Qualifikationsziele bzw. angestrebten Lernergebnisse durch Studierende bewertet. Diese Informationen zur Studierbarkeit von Modulen sind für die Weiterentwicklung des Studiengangs z. B. im Rahmen einer Institutionellen Evaluation oder Qualitätskonferenz nutzbar. Die Modulevaluation wird nicht flächendeckend durchgeführt, sondern kann bei Bedarf von Fakultäten/Lehreinheiten für ausgewählte Module eines Studiengangs angefordert werden.

Vorbereitung: Im ersten Schritt vereinbaren Fakultät/Lehreinheit und ZHQE, welche Module sich für die Modulevaluation eignen und technisch abbildbar sind. Module eigenen sich, wenn sie

  • aus mehreren Teilen (z. B. Lehrveranstaltungen) bestehen,
  • sie eine Modulabschlussprüfung vorsehen (d. h. wenn die Prüfungsleistung nicht kumulativ erworben wird).

Es werden nur die Studierenden für die Evaluation in Betracht gezogen, die alle Lehrveranstaltungen des Moduls bereits absolviert haben. Im Rahmen einer Screening-Befragung nach Abschluss der Prüfungsphase werden diejenigen Studierenden gefiltert, die alle prüfungsrelevanten Lehrveranstaltungen oder Modulteile besucht haben. Die Fakultät benennt in der Vorbereitungsphase Ansprechpartnerinnen und -partner, an die nach der Erhebung die Ergebnisse übermittelt werden. ZHQE und Fakultät/Lehreinheit vereinbaren zudem eine Follow-up Maßnahme, z. B. eine Modulkonferenz, deren Ausgestaltung in der Hand der Fakultät/Lehreinheit liegt.

Erhebung: Studierende, die im Rahmen des Screenings angegeben haben, alle prüfungsrelevanten Teile eines Moduls besucht zu haben, werden im Anschluss an das Screening weiter zur Modulevaluation befragt. Das ZHQE aggregiert die Daten der Befragung, bereitet sie auf und gibt sie an die von der Fakultät/Lehreinheit benannten Ansprechpartnerinnen und -partner weiter.

Follow-Up: Die Verwendung der Ergebnisse liegt in der Hand der Fakultät/Lehreinheit. Zu Beginn der Modulevaluation wird eine Follow-up Maßnahme, z. B. eine Modulkonferenz, vereinbart, zu der die Fakultät auf Wunsch Unterstützung vom ZHQE, dem ZLB oder anderen erhalten kann. Mit Durchführung dieser Maßnahme ist die Modulevaluation abgeschlossen. Für die Umsetzung von abgeleiteten Maßnahmen ist die Fakultät verantwortlich.

Abb. 7: Ablaufevaluation Modulevaluation

6.4.4 - Qualitative Methoden zur Evaluation und anlassbezogene Evaluation

Ziel: Ergänzend zu der o. g. standardisierten, befragungsbasierten Lehrveranstaltungsbewertung bietet das ZHQE fakultativ qualitative Evaluationsmethoden an, die Lehrende dabei unterstützen, die Qualität ihrer Lehre kontextabhängig mit den Studierenden zu reflektieren. Das ZHQE begleitet den gesamten Evaluationsprozess methodisch und inhaltlich, moderiert i. d. R. die qualitativen Datenerhebungen und unterstützt die Lehrenden bei der Auswertung der Daten. TAP

Handreichung Studierendenfeedback nutzen 📄

Die qualitative Lehrevaluation stellt in erster Linie praxis- und handlungsorientierte Problemanalysen und Lösungsansätze auf Lehrveranstaltungs- oder Modulebene aus der Studierendenperspektive bereit und eröffnet den Dialog über die Qualität der Hochschullehre zwischen Studierenden und Lehrenden.

Vorbereitung: In einem Beratungsgespräch klären der/die Auftraggebende (Lehrende der UDE) und das ZHQE die Zielsetzung und das Erkenntnisinteresse, das der Auswahl und ggf. Anpassung der Methode zu Grunde liegen soll. Nach einer Grobplanung des zeitlichen Ablaufs und der einzusetzenden Methoden sowie einer Prüfung der zeitlichen Machbarkeit wird dem ZHQE ein Auftrag zur Durchführung der qualitativen Lehrevaluation erteilt. Gemeinsam mit der/dem Lehrenden wird das Verfahren anschließend im Detail geplant und die Lehrveranstaltungsteilnehmerenden informiert.

Durchführung: Für die Durchführung der qualitativen Lehrevaluation stellt das ZHQE eine Reihe von Studierendenfeedbackmethoden bereit. Das Methodenportfolio des ZHQE umfasst leitfadengestützte Gruppeninterviews, die Teaching Analysis Poll (TAP) und andere, auf die Fragestellung der/des Auftraggebenden abgestimmte, dialogorientierte Methoden. Die konkrete Ausgestaltung ebenso wie die zeitliche Dauer hängen von der Zielsetzung und den konkreten Fragestellungen ab.

Follow-Up: Das Rektorat erhält Kenntnis über die Anzahl und die thematischen Schwerpunkte der vom ZHQE durchgeführten qualitativen Lehrevaluation. Die Evaluationsergebnisse werden den jeweiligen Lehrenden zur Verfügung gestellt. Auf Anfrage umfasst das Angebot des ZHQE auch eine hochschuldidaktische Beratung, in deren Rahmen ggf. Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung der Lehre abgeleitet werden können.

6.5 - Studierenden-Pandel (UDE-Panel) und Diversity-Monitoring

Ziel UDE-Panel: Mit Hilfe des Studierenden-Panels werden Daten entlang des student life cycle (d. h. entlang des kompletten Studienverlaufs inkl. Alumni-Phase) erhoben. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den individuellen und institutionellen Determinanten des Studienerfolgs sowie den spezifischen Problemlagen im Studienverlauf differenziert nach Studierendengruppen. Den Studierenden wird so ermöglicht, von Studienbeginn an die Studiensituation aus ihrer Sicht zu bewerten und sich so aktiv in den Prozess der Qualitätsentwicklung einzubringen. Die Informationen sollen helfen, die Studienbedingungen zu optimieren und langfristig Bedingungen zu schaffen, die mehr Studierenden unabhängig von ihren Zugangsvoraussetzungen einen Hochschulabschluss ermöglichen. Das Panel ist Teil der gemeinsamen Studierendenbefragungen an sechs Hochschulen des Ruhrgebiets im Rahmen von RuhrFutur. Damit soll über ein besseres Verständnis der Studierenden eine Grundlage für die Entwicklung gemeinsamer Strategien und Angebote geschaffen werden. Studierenden-Panel

RuhrFutur

Befragungen: Zunächst wird ein Pool von Panelmitgliedern (Panelisten) bestehend aus Mitgliedern der Studierendenschaft der UDE aufgebaut, die sowohl zu vorher fest definierten Zeitpunkten, als auch bei Bedarf anlassbezogen und subgruppenspezifisch befragt werden können.

Insgesamt sind bis zu sechs Befragungszeitpunkte vorgesehen, die sich an einem idealtypischen Studienverlauf orientieren. Drei Befragungen sind während des Bachelor-Studiums geplant:

  • zum Studieneingang
  • im dritten Semester und
  • zur Studienabschlussphase im fünften Semester.

Eine weitere Befragung findet während einer möglichen Master-Phase (zweites Semester) statt. Zwei weitere Befragungen sind ein bzw. fünf Jahre nach Studienabschluss (Alumni-Phase) geplant.

Inhalte: Die Befragungsinhalte sind soziodemografische sowie studiengangbezogene Informationen, die darüber hinaus als Selektionsmerkmale für anlassbezogene und/oder subgruppenspezifische Befragungen dienen. Im Mittelpunkt der Befragungen stehen dabei Studienalltag, Studienbedingungen, Schwierigkeiten und Bedarfe. In den beiden Befragungen nach Studienabschluss spielt insbesondere der Übergang in das Aufbaustudium und das Erwerbsleben eine zentrale Rolle. Zusätzlich bietet das UDE-Panel, vor dem Hintergrund der Heterogenität der Studierendenschaft, eine diversitätsbezogene Perspektive, die besonderes Augenmerk auf die Themen Bildungsaufstieg und Migrationshintergrund legt. Informationen dieser Art werden im Rahmen des Diversity-Monitorings aufbereitet und dargestellt.

Auswertung: Die Auswertungen der Daten erfolgen jährlich. Im Februar eines Jahres erfolgt die Auswertung mit ausgesuchten Fragen im Rahmen der Datensets, im Juli eines Jahres als Gesamtbericht für das Rektorat und die zentralen Gremien.

Abb. 8: Schematische Darstellung der Befragungszeitpunkte im Studierendenpanel (UDE-Panel)
Ziel Diversity-Monitoring: Unter Diversity-Monitoring werden eine wiederholte und systematische Erfassung sowie Auswertung und der Bericht von definierten persönlichkeitsbezogenen, diversitätsrelevanten Daten und Indikatoren verstanden. Die hauptsächliche Funktion des Diversity-Monitorings besteht darin, die beobachteten Daten und Indikatoren im zeitlichen Verlauf zu protokollieren, zu berichten und zu überwachen. Ziel ist es, mögliche systematische Zusammenhänge zwischen bestimmten Merkmalen und Charakteristika von Studierenden und ihrer Studienmotivation, dem Studienverlauf und den Erfolgschancen aufzudecken, um ggf. durch gezielte (Unterstützungs-)Maßnahmen die Chancen für einen erfolgreichen Studienverlauf zu verbessern.

Inhalte: Persönlichkeitsbezogene Merkmale von Studierenden lassen sich in innere, äußere und organisationale Dimensionen unterscheiden. Als zentrale, diversitätsrelevante Merkmale unter Studierenden kommen dabei in Betracht:

  • für die innere Dimension: Geschlecht, Alter, Bildungshintergrund, Migrationshintergrund, Internationalität, Wohnort, chronische Erkrankung/Behinderung, Sprachkompetenzen im Deutschen, Lerneinstellung,
  • für die äußere Dimension: Hochschulzugangsberechtigung, Berufserfahrung, Fürsorgeaufgaben, sozioökonomische Lebensbedingungen, Freizeitverhalten bzw. Studienzentrierung,
  • für die organisationale Dimension: Fakultät, Hörerstatus, angestrebte Studienabschlussart, belegte Studiengänge und -fächer.

Erhebung: Grundlage des studierendenbezogenen Diversity-Monitorings sind Daten aus der Studieneingangsbefragung im Rahmen des UDE-Panel sowie aus dem Data-Warehouse System der Universität (SuperX).

Berichtslegung: Das studierendenbezogene Diversity-Monitoring wird als ein Unterkapitel des jährlichen Berichts zum UDE-Panel fortgeschrieben.

6.6 - Absolventinnen- und Absolventenstudien

Ziel: Die Absolventinnen- und Absolventenstudien dienen dazu, Informationen über den Verbleib und die Zufriedenheit der Absolventinnen und Absolventen der UDE zu gewinnen. Diese Informationen sollen bei der Weiterentwicklung des Lehrangebots genutzt werden. Absolvent/inn/enstudien
Hintergrund: Die Befragungen sind in das Kooperationsprojekt Absolventinnen- und Absolventenstudien (KOAB) eingebunden, an dem jährlich etwa 60 Hochschulen in Deutschland und Österreich teilnehmen an diesem Projekt. Die Hochschulen in NRW sind durch die Hochschulverträge mit dem Land an einer hochschulübergreifenden Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen zu Vergleichszwecken verpflichtet. Das Kooperationsprojekt gewährleistet eine vergleichbare Methode und einen vergleichbaren Fragebogen.

Die UDE nimmt seit 2009 am KOAB teil, das bis 2016 vom International Centre for Higher Education Research Kassel (INCHER-Kassel) koordiniert wurde. Ab 2017 übernimmt das Institut für Angewandte Statistik (ISTAT) das Projekt. Im jährlichen Turnus werden dabei die Absolventinnen und Absolventen der UDE ein bis zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss befragt.

Vorbereitung: Das ZHQE holt die Adressdaten der Absolventinnen und Absolventen sowie die studienrelevanten Daten vom Studierendensekretariat ein.

Befragungsphase: Die Absolventinnen und Absolventen werden vom ZHQE postalisch zur Online-Befragung eingeladen. Sollten Briefe nicht zustellbar sein, werden die zuständigen Meldeämter gebeten, die Adressdaten der jeweiligen Absolventinnen und Absolventen zu aktualisieren. Durch vier Einladungs- und Erinnerungsschreiben und per E-Mail können auch Absolventinnen und Absolventen erfasst werden, deren Adresse sich geändert hat.

Auswertung: Die hochschulspezifische Aufbereitung des Datensatzes und die Erstellung von einheitlichen Tabellenbänden obliegen der Verantwortung des INCHER Kassel, zukünftig ISTAT. In den Tabellenbänden werden die Variablen deskriptiv für die jeweilige Hochschule sowie für den Gesamt-KOAB-Datensatz ausgewertet. Das ZHQE überprüft die Datenqualität und fertigt im Rahmen des jährlichen Datensets für die Qualitätskonferenzen (s. Kap. 6.2) grafische Darstellungen ausgewählter Items auf Lehreinheits- und Studiengangsebene an. Diese werden den Fakultäten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden für das Rektorat ein Gesamtbericht und für das ZLB ein Lehramts-Tabellenband angefertigt.

Abb. 9: Ablaufübersicht Absolvent/inn/enstudien