Drei Vorurteile zum Seinsbegriff

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1) Das 'Sein' sei der allgemeinste Begriff Und damit auch der leerste

Allgemeinheit ist korrekt, aber 'Leere' nicht; nämlich keine Allgemeinheit der Gattung. Seinsrede 'übersteigt' die Gattungsmäßige Allgemeinheit; mittelalterlicher Term für so etwas: ein 'transcendens' Hegel auch auf der korrekten Fährte; Sein durchaus auch der dunkelste Begriff


2) Der Begriff 'Sein' sei undefinierbar Durchaus auch korrekt, wenn Definition = Genus + Differentia Bedeuttet aber nicht unbestimmbar oder unbrauchbar. Die Frage nach dem Sinn von Sein muss geklärt werden; und werden können.


3) Das 'Sein' ist der selbstverständliche Begriff Jeder versteht Sätze wie 'der Himmel ist blau', 'ich bin froh' usw. aber eigentlich verdeckt diese Selbstverständlichkeit nur die Rätselhaftigkeit.