Existenz

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Existenz ist das Sein selbst, zu dem das Dasein sich so oder so verhalten kann und immer irgendwie verhält. Dies tut es in Form des Ergreifens oder Versäumens. Zum Beispiel in Form von Entscheidungen nach dem freien Willen, in einer Welt, die Gelegenheiten anbietet. Zudem ist die Existenz das, woraus sich das Dasein selbst versteht.

Die Frage der Existenz wird klar, indem das Dasein existiert, also lebt in einem bestimmten Sinne des Wortes.


Existentielles Verständnis

Das existenzielle Verständnis ist das Verständnis seiner selbst, des Daseins. Dies ist ontisch, phänomenal, im Dasein verwurzelt. Es ist dem Dasein also ontisch eingegeben, nach der Existenz zu fragen.

Existenziales Verständnis

Das existenziale Verständnis richtet sich an die Zusammenhänge der Strukturen der Existenz, ist ein ontologisches Verständnis. Existenzialität sind eben jene strukturellen Zusammenhänge, die verstanden werden können. Die Möglichkeit das zu verstehen ist ontisch im Dasein vorgezeichnet. Die Existenzialität ist also eine Seinsverfassung des Seienden, welches existiert. Nicht alles ist in der Weise seiend, dass es existiert, manches ist auch nur vorhanden.

Existenzialien

Existenzialien sind notwendige Strukturmomente/Seinscharaktere des Daseins (hier wird der Begriff der "Kategorien" vermieden, da er für die Strukturmomente nicht Daseinsmäßigen Seins bestimmt ist).