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Aus BA Soziologie / BA Globale und Transnationale Soziologie
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Neben Praktikum und Bachelor-Arbeit ist das Studium in 12 Module gegliedert, zusätzlich werden drei Ergänzungsmodule absolviert. Alle Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache angeboten. Dennoch sind gute Kenntnisse englischer Sprache zu empfehlen, da ein Teil der Literatur in englischer Sprache verfaßt ist. Aufgrund der methodischen Schwerpunktsetzung des Studiengangs sind gute mathematische Kenntnisse empfehlenswert.
Neben Praktikum und Bachelor-Arbeit ist das Studium in 12 Module gegliedert, zusätzlich werden drei Ergänzungsmodule absolviert. Alle Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache angeboten. Dennoch sind gute Kenntnisse englischer Sprache zu empfehlen, da ein Teil der Literatur in englischer Sprache verfaßt ist. Aufgrund der methodischen Schwerpunktsetzung des Studiengangs sind gute mathematische Kenntnisse empfehlenswert.


Die Studierenden erlernen im ersten Studienjahr, das gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft durchgeführt wird, die Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten.
Die Studierenden erlernen im ersten Studienjahr, das gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft durchgeführt wird, die Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten. Im zweiten Studienjahr steht die Vermittlung von vertieften Kenntnissen im Bereich der soziologischen Theorie und der vergleichenden Sozialstrukturanalyse im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den praktischen Erfahrungen bei der computerunterstützten Analyse des Datenangebots der international vergleichenden empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung sowie der amtlichen Statistik. Zugleich wird im zweiten Studienjahr Wert auf weitere berufsqualifizierende Schlüsselqualifikationen gelegt. Im Rahmen eines sechswöchigen Pflichtpraktikums lernen die Studierenden bereits ein mögliches Berufsfeld kennen.
 
Im zweiten Studienjahr steht die Vermittlung von vertieften Kenntnissen im Bereich der soziologischen Theorie und der vergleichenden Sozialstrukturanalyse im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den praktischen Erfahrungen bei der computerunterstützten Analyse des Datenangebots der international vergleichenden empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung sowie der amtlichen Statistik. Zugleich wird im zweiten Studienjahr Wert auf weitere berufsqualifizierende Schlüsselqualifikationen gelegt. Im Rahmen eines sechswöchigen Pflichtpraktikums lernen die Studierenden bereits ein mögliches Berufsfeld kennen.


'''Inhalte des Studiums:'''
'''Inhalte des Studiums:'''
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* Berufspraktikum (6 Wochen)
* Berufspraktikum (6 Wochen)
* Ergänzungsbereich (fachfremde Veranstaltungen an der UDE)
* Ergänzungsbereich (fachfremde Veranstaltungen an der UDE)




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Die Spezifika für den '''BA Globale und Transnationale Soziologie''' erläutern wir [[BA Globale und Transnationale Soziologie|hier]].
Die Spezifika für den '''BA Globale und Transnationale Soziologie''' erläutern wir [[BA Globale und Transnationale Soziologie|hier]].
'''Die drei Studienjahre'''
'''1. Studienjahr (Semester 1-2): Grundlagen'''
Im ersten Studienjahr lernen Sie wissenschaftliches Arbeiten und die Grundlagen der Soziologie kennen. Sie erlernen die Grundlagen empirischer Sozialforschung und eignen sich statistische Grundlagen an. Zudem erlangen Sie einen Einblick in die Grundlagen der Poltikwissenschaft und beschäftigen  sich u.a. mit der Sozialtsruktur und Sozialordnung Deutschlands .
Der Workload beträgt etwa 26 Semesterwochenstunden. Diese Grundlagen bilden das Fundament für Ihr weiteres Studium und bereiten Sie optimal auf die kommenden Semester vor.
'''2. Studienjahr (Semester 3-4): Vertiefung'''
Im zweiten Studienjahr vertiefen Sie Ihre soziologischen Kenntnisse mit dem Ziel, Theorien zu verstehen, Methoden anzuwenden und erste Praxiserfahrung zu sammeln. In dieser Phase lernen Sie soziologische Theorien von den Klassikern bis zur Gegenwart kennen und eignen sich qualitative Forschungsmethoden an. Sie beschäftigen sich mit sozialer Ungleichheit und Sozialpolitik und tauchen in spezielle Soziologien wie beispielsweise Migrationssoziologie oder Arbeitssoziologie ein. Ein wichtiger Bestandteil dieses Studienjahres ist das Pflichtpraktikum, in dem Sie sechs Wochen Berufspraxis sammeln.
Der Workload beträgt etwa 18 Semesterwochenstunden. Bitte beachten Sie: Alle Prüfungen aus dem ersten und zweiten Semester müssen bestanden sein, bevor Sie Prüfungen im fünften oder sechsten Semester anmelden können.
'''3. Studienjahr (Semester 5-6): Spezialisierung'''
Im dritten Studienjahr vertiefen Sie ihre Kenntnisse in den Bereichen "Arbeit-Beruf-Orhanisation", "Migration und Globailsierung" sowie einem selbst gewählten Studienschwerpunkt (Module 11a – 11d) und schließen Ihr Studium mit der Bachelorarbeit ab.
Der Workload beträgt etwa 18 Semesterwochenstunden. Diese Phase ermöglicht es Ihnen, Ihr Profil zu schärfen und sich auf Ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.


== Studienverlaufsplan ==
== Studienverlaufsplan ==

Version vom 18. September 2026, 14:49 Uhr

Studieninhalte

Das Studium des Studiengangs BA Soziologie umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern, die ein sechswöchiges Pflichtpraktikum sowie das Schreiben der Bachelor-Arbeit einschließt.

Neben Praktikum und Bachelor-Arbeit ist das Studium in 12 Module gegliedert, zusätzlich werden drei Ergänzungsmodule absolviert. Alle Lehrveranstaltungen werden in deutscher Sprache angeboten. Dennoch sind gute Kenntnisse englischer Sprache zu empfehlen, da ein Teil der Literatur in englischer Sprache verfaßt ist. Aufgrund der methodischen Schwerpunktsetzung des Studiengangs sind gute mathematische Kenntnisse empfehlenswert.

Die Studierenden erlernen im ersten Studienjahr, das gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft durchgeführt wird, die Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten. Im zweiten Studienjahr steht die Vermittlung von vertieften Kenntnissen im Bereich der soziologischen Theorie und der vergleichenden Sozialstrukturanalyse im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den praktischen Erfahrungen bei der computerunterstützten Analyse des Datenangebots der international vergleichenden empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung sowie der amtlichen Statistik. Zugleich wird im zweiten Studienjahr Wert auf weitere berufsqualifizierende Schlüsselqualifikationen gelegt. Im Rahmen eines sechswöchigen Pflichtpraktikums lernen die Studierenden bereits ein mögliches Berufsfeld kennen.

Inhalte des Studiums:

  • Methoden und Statistik
  • Grundlagen der Soziologie und soziologische Theorie
  • Sozialstruktur, Soziale Ungleichheit und Sozialpolitik
  • Spezielle Soziologien (z.B. Migrations-, Familien-, Bildungs-, ….)
  • Arbeit, Beruf und Organisation
  • Gesellschaftsvergleich und Transnationalisierung
  • eigene Schwerpunktbildung
  • Berufspraktikum (6 Wochen)
  • Ergänzungsbereich (fachfremde Veranstaltungen an der UDE)


In den ersten zwei Studienjahren ist der Studienverlaufsplan des B.A. Soziologie und des B.A. Globale und Transnationale Soziologie identisch.

Die Spezifika für den BA Globale und Transnationale Soziologie erläutern wir hier.


Die drei Studienjahre

1. Studienjahr (Semester 1-2): Grundlagen

Im ersten Studienjahr lernen Sie wissenschaftliches Arbeiten und die Grundlagen der Soziologie kennen. Sie erlernen die Grundlagen empirischer Sozialforschung und eignen sich statistische Grundlagen an. Zudem erlangen Sie einen Einblick in die Grundlagen der Poltikwissenschaft und beschäftigen sich u.a. mit der Sozialtsruktur und Sozialordnung Deutschlands .

Der Workload beträgt etwa 26 Semesterwochenstunden. Diese Grundlagen bilden das Fundament für Ihr weiteres Studium und bereiten Sie optimal auf die kommenden Semester vor.

2. Studienjahr (Semester 3-4): Vertiefung

Im zweiten Studienjahr vertiefen Sie Ihre soziologischen Kenntnisse mit dem Ziel, Theorien zu verstehen, Methoden anzuwenden und erste Praxiserfahrung zu sammeln. In dieser Phase lernen Sie soziologische Theorien von den Klassikern bis zur Gegenwart kennen und eignen sich qualitative Forschungsmethoden an. Sie beschäftigen sich mit sozialer Ungleichheit und Sozialpolitik und tauchen in spezielle Soziologien wie beispielsweise Migrationssoziologie oder Arbeitssoziologie ein. Ein wichtiger Bestandteil dieses Studienjahres ist das Pflichtpraktikum, in dem Sie sechs Wochen Berufspraxis sammeln.

Der Workload beträgt etwa 18 Semesterwochenstunden. Bitte beachten Sie: Alle Prüfungen aus dem ersten und zweiten Semester müssen bestanden sein, bevor Sie Prüfungen im fünften oder sechsten Semester anmelden können.

3. Studienjahr (Semester 5-6): Spezialisierung

Im dritten Studienjahr vertiefen Sie ihre Kenntnisse in den Bereichen "Arbeit-Beruf-Orhanisation", "Migration und Globailsierung" sowie einem selbst gewählten Studienschwerpunkt (Module 11a – 11d) und schließen Ihr Studium mit der Bachelorarbeit ab.

Der Workload beträgt etwa 18 Semesterwochenstunden. Diese Phase ermöglicht es Ihnen, Ihr Profil zu schärfen und sich auf Ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

Studienverlaufsplan

In der folgenden Abbildung erhalten Sie einen Überblick im Studienverlaufsplan des BA Soziologie. Das Schema zeigt die einzelnen Veranstaltung der jeweiligen Module und Fachsemester.

Studienverlaufsplan BA Soziologie (Quelle: ABZ / Universität Duisburg-Essen)

Eine Übersicht sowie ausführliche Informationen zu den Modulen und Lehrveranstaltungen selbst finden Sie in der Prüfungsordung sowie im Modulhandbuch im Bereich "Dokumente und Formulare".

Bitte beachten Sie unbedingt die Modul-/ Prüfungsvoraussetzungen!

Module und Veranstaltungen

Modul-/Prüfungsvoraussetzungen

Bitte beachten Sie:

  • Für die Prüfung im Modul 8 „Spezielle Soziologien und Soziologische Theorie“ (3. Fachsemester) muss die Hausarbeit im Modul E2 „Einführung in das Studium und die Arbeitstechniken der Soziologie“ (1. Fachsemester) bestanden sei. Sollten Sie die Prüfung im 1. Fachsemester nicht bestehen, besteht im darauffolgenden Sommersemester die Gelegenheit, das Seminar zu wiederholen.
  • "5-Semester-Regelung": Um Prüfungen im 5. und 6. Fachsemester anzumelden (ausgemommen E1 und E3), müssen zuvor alle Prüfungen aus dem ersten Studienjahr (also 1. und 2. Semester) komplett bestanden sein.
  • Die BA-Arbeit kann erst angemeldet werden, wenn mind 150 CP (alte PO 147 CP) verbucht sind.

Modul 1: Einführung in die Sozialwissenschaften

  • Grundlagen der Soziologie
  • Grundlagen der Politikwissenschaft
  • Aktuelle gesellschaftliche Fragen aus soziologischer Perspektive

Im Bereich der Soziologie erlangen die Studierenden einen Überblick über die zentralen Grundbegriffe der Soziologie sowie die Kompetenz präzise soziologische Begriffe von Alltagstheorien zu unterscheiden. Im Bereich der Politikwissenschaft kennen die Studierenden die Logik und Methodik politikwissenschaftlicher Argumentation, besitzen einen Überblick über die zentralen politikwissenschaftlichen Begriffe und können diese einordnen sowie kritisch diskutieren, darüber hinaus sind sie mit zentralen Gegenstandsbereichen und Fragestellungen der politikwissenschaftlichen Teildisziplinen vertraut. Die Studierenden haben Kenntnisse aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen, Probleme und Konfliktlagen und können die Grundbegriffe auf ausgewählte aktuelle Entwicklungen anwenden. Sie könne aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, Probleme und Konfliktlagen mit Hilfe soziologischer Theorien, empirischer Wissensbestände und sozialwissenschaftlicher Methoden analysieren und diskutieren.

Modul 2: Statistik und Methoden

·        Methoden der empirischen Sozialforschung

·        Statistik für Soziologie und Politikwissenschaft

Die Studierenden lernen die Grundlagen und Methoden der empirischen Sozialforschung kennen, um deren Anwendungen verstehen und bewerten zu können. Sie sollen in die Lage versetzt werden, empirische Texte mit Ergebnissen elementarer statistischer Analysen in den verschiedenen Anwendungsbereichen der empirischen Sozialforschung zu verstehen sowie statistische Grundlagenkenntnisse für eigene Datenanalysen anzuwenden.

Modul 3: Sozialstruktur, Sozialordnung und politisches System Deutschlands

  • Sozialstruktur und Sozialordnung Deutschlands
  • Politische Institutionen in Deutschland

Die Studierenden erhalten einen ersten Einblick in den gesellschaftlichen Kontext, auf den sich im weiteren Studienverlauf spezifische fachliche Wissensbestände, Methoden und Theorien beziehen. In der Auseinandersetzung mit der Sozialstruktur und der Wirtschafts- und Sozialordnung Deutschlands erlangen sie ein solides Grundwissen und Fähigkeiten, selbständig Daten und Fakten zu erschließen und deren Stellenwert und Aussagegehalt zu beurteilen. Zudem erkennen die Studierenden Funktionen, Aufgaben und Zusammenwirken der zentralen politischen Institutionen und erfahren die zentrale Rolle politischer Akteure in Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen sowie Prozessen der Interessensvertretung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie entwickeln auf dieser Grundlage ein Verständnis für den Zusammenhang zwischen institutionellen und strukturellen Grundlagen („polity“), politischen Prozessen („politics“) und politischen Inhalten („policies“). Besondere Beachtung findet dabei die (vergleichende) Einbettung in den jeweiligen europäischen Kontext.

Modul 4: Soziologische Theorie

  • Einführung in die soziologischen Theorien
  • Klassische soziologische Theorien
  • Theoretische Soziologie

Die Studierenden lernen soziologisch zu denken, indem sie sich klassische und zeitgenössische theoretische Konzepte und Ansätze aneignen, mit denen relevante Fragen aufgeworfen und beantwortet werden können. Sie vertiefen ihr theoretisches Wissen und lernen, eigenständig, problemorientiert und theoriegeleitet soziale Phänomene zu analysieren.

Modul 5: Soziale Ungleichheit – Sozialpolitik - Teilhabe

·        Soziale Ungleichheit und Sozialpolitik im Kapitalismus

·        Soziale Ungleichheit und Teilhabe

Die Studierenden erlangen vertiefende Einblicke in Ursachen, Ausmaß und Folgen unterschiedlicher Aspekte sozialer Ungleichheit und sammeln wichtige Erfahrungen bei der eigenen Bearbeitung von ungleichheitsbezogenen Forschungsfragen. Sie sind in der Lage, aktuelle Forschungsbefunde in einen größeren Wissenszusammenhang zu verorten, kritisch zu hinterfragen und in ihrer Bedeutung für die gesellschaftspolitische Praxis einzuordnen.

Modul 6: Angewandte Sozialforschung

  • Angewandte Sozialstrukturanalyse
  • Angewandte Methodenausbildung

Die Studierenden erlangen vertiefende Einblicke in die Sozialstrukturanalyse und erlangen erste Kompetenzen, unter Anwendung geeigneter Methoden soziale Ungleichheitsphänomene eigenständig empirisch zu analysieren. Sie können grundlegende Methoden der empirischen Sozialforschung einschließlich der jeweils notwendigen Kompetenzen im EDV-gestützten Arbeiten in der eigenen Forschungspraxis anwenden.

Modul 7: Interpretative Soziologie und qualitative Methoden

  • Interpretative Soziologie und qualitative Methoden

Die Studierenden lernen soziologisch empirisch zu forschen, indem sie sich die maßgeblichen Verfahrensweisen und Anwendungsgebiete qualitativer Methoden aneignen. Sie erwerben Kenntnisse der zentralen Annahmen des interpretativen Paradigmas und der methodologischen Grundsätze sinnverstehender empirischer Forschung. Sie eignen sich die typischen Verfahren der Datenerhebung in der qualitativen Sozialforschung, insbesondere der verschiedenen Interviewtechniken an und lernen sinnrekonstruktive Verfahren der Datenauswertung und Systematisierung der Ergebnisse, insbesondere Verfahren der Analyse von Interviewtexten kennen.

Modul 8: Spezielle Soziologien und Soziologische Theorie

  • Spezielle Soziologien und Soziologische Theorie

Die Studierenden arbeiten sich in einzelne spezielle Forschungsfelder der Soziologie ein. Sie lernen, wie vor dem Hintergrund des aktuellen Standes der Forschung theoretisch und methodisch kontrolliert Forschungsfragen entwickelt und beantwortet werden und können die gegenstandsbezogenen Diskurse und Forschungen kritisch reflektieren.

Modul 9: Soziologinnen und Soziologen in der beruflichen Praxis

·        Soziologinnen und Soziologen in der beruflichen Praxis

·        Pflichtpraktikum im Umfang von mindestens 6 Wochen (bzw. 220 Zeitstunden)

Die Studierenden lernen die berufliche Praxis kennen und wenden innerhalb des Pflichtpraktikums erlerntes Wissen an. Sie reflektieren, inwieweit das Tätigkeitsprofil der Praktikumsstelle einer für den weiteren beruflichen Verlauf gewünschten Tätigkeit entgegenkommt und lernen im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit eigene Stärken und Defizite kennen.

Modul 10: Arbeit in einer globalisierten Welt

  • Arbeit - Beruf – Organisation
  • Migration und Globalisierung
  • Lern-/Kompetenzziele: Die Studierenden besitzen einen vertieften Einblick in die Problemstellungen, methodischen und theoretischen Ansätze und zentralen Debatten der vermittelten soziologischen Vertiefungsgebiete. Sie können diese vor dem Hintergrund der Genese des Faches und seiner allgemeinen zentralen Theorien einordnen und kritisch reflektieren. Sie sind befähigt, das vermittelte theoretische Wissen auf konkrete Problem- und Themenstellungen anzuwenden und sind in der Lage eigene Lösungen für einfache Problemstellungen zu entwickeln.

Modul 11: Studienschwerpunkte

Die Studierenden belegen mindestens zwei Seminare in einem Schwerpunkt, ein drittes Seminar wird aus demselben oder einem der anderen Schwerpunkte gewählt.

a)    Arbeit - Beruf- Organisation: Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse zentraler Theorien und Methoden sowie empirischer Befunde im Bereich der Arbeits-, Berufs-, und Organisationssoziologie. Sie sind in der Lage, Methoden- und Theoriekompetenzen praktisch anzuwenden und sich eigenständig ergänzendes Fachwissen im Themenschwerpunkt zu erarbeiten, um aktuelle soziologische Gegenstände, Frage- und Problemstellungen zu reflektieren.

b)    Soziale Ungleichheit (Demografie - Familie -Geschlecht): Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse zentraler Theorien und empirischen Forschungsstandes zu Fragen sozialer Ungleichheit im Bereich Demografie, Familie und Geschlecht. Sie sind in der Lage, Methoden- und Theoriekompetenzen praktisch anzuwenden und sich eigenständig ergänzendes Fachwissen im Themenschwerpunkt zu erarbeiten, um aktuelle soziologische Gegenstände, Frage- und Problemstellungen zu reflektieren.

c)    Fortgeschrittene quantitative Forschungsmethoden: Die Studierenden lernen unterschiedliche Methoden der empirischen Sozialforschung vertieft kennen und anzuwenden.

d)    Gesellschaftsvergleich und Transnationalisierung: Die Studierenden haben eine vertiefte Kenntnis des Gesellschaftsvergleichs hinsichtlich der zentralen theoretischen Begrifflichkeiten und Ansätze sowie der komparativen Methoden. Schwerpunkte liegen auf der Analyse moderner sozialer Institutionen, auf den Theorien und Forschungsergebnissen des organisationssoziologischen und makrosoziologischen Neoinstitutionalismus und der Sozialpolitik. Sie sind sowohl in der Lage, grundlegende theoretische Auseinandersetzungen des Faches zu reflektieren als auch den aktuellen Diskurs sowie neuere Entwicklungen kritisch einzuordnen.

Modul 12: Abschlussmodul

  • Kolloquium
  • Bachelorarbeit

Die Studierenden erlernen die Planung und Ausführung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit. Mit der Abschlussarbeit weisen die Studierenden nach, dass sie innerhalb einer vorgegebenen Frist eine begrenzte Aufgabenstellung selbstständig und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden lösen und darstellen können.

Modul E1: Sprach- und Schlüsselqualifikationen

  • Wahl aus dem universitären Angebot

Die in den E1-Veranstaltungen vermittelten Inhalte unterstützen und fördern Studierende in allen Studienphasen und bereiten sie sowohl auf den Berufseinstieg als auch auf zukünftige Aufgaben in verschiedenen, internationalen Arbeitsfeldern vor. Innerhalb des Moduls E1 haben Studierende die Möglichkeit, vielfältige Sprach- und weitere Schlüsselkompetenzen zu erwerben. Im Bereich Sprachkompetenz werden pro Semester ca. 130 Sprachkurse (30 davon als Blockveranstaltungen in der vorlesungsfreien Zeit) angeboten. Studierende haben die Möglichkeit, die folgenden Sprachen neu zu erlernen oder bereits vorhandene Sprachkenntnisse zu erweitern: Altgriechisch, Arabisch, Chinesisch, Deutsch als Fremdsprache (DaF), Englisch, Finnisch, Französisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Kurdisch, Lateinisch, Neugriechisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch & Türkisch. Im Bereich „weitere Schlüsselkompetenzen“ werden pro Semester ca. 85 Lehrveranstaltungen in den folgenden Kompetenzfeldern angeboten: Methoden- und Sachkompetenz, sowie Selbst-, Sozial- und Systemische Kompetenz.

Modul E2: Einf. i. d. die Arbeitstechniken der Soziologie

  • Einführung in das Studium und die Arbeitstechniken der Soziologie

Die Studierenden kennen die grundlegenden Ziele und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und Denkens. Sie sind in der Lage, die Kernprobleme eines soziologischen Themas zu identifizieren und zu bearbeiten. Sie wissen, wie und wo sie Fachliteratur und Daten finden und auswerten. Sie wissen, wie ein Thema schriftlich ausgearbeitet wird und welche formalen Vorgaben es dabei zu beachten gilt.

Bitte beachten: Das Bestehen der Hausarbeit im Modul E2 „Einführung in das Studium und die Arbeitstechniken der Soziologie“ ist Voraussetzung zur Anmeldung der Prüfung im Modul 8: „Spezielle Soziologien und Soziologische Theorie“ (3. Fachsemester) Sollten Sie die Prüfung im 1. Fachsemester nicht bestehen, besteht im darauffolgenden Sommersemester die Gelegenheit, das Seminar zu wiederholen.

Modul E3: Studium Liberale

  • Veranstaltungen der UDE / RuhrCampus im Umfang von 9 ECTS-Credits

Im Studium liberale nehmen Studierende Einblicke in studienfachfremde Disziplinen und erweitern dadurch ihre wissenschaftliche Perspektive. Sie wählen aus einem Spektrum von über 130 Veranstaltungen grundlegende Veranstaltungen fremder Fächer, speziell für sie eingerichtete fachfremde oder genuin interdisziplinäre Lehrveranstaltungen. Studierende sind befähigt, inhaltliche Zusammenhänge in neuen Feldern zu analysieren und zu hinterfragen. Sie lernen Methoden und Fragestellungen fremder Disziplinen ebenso kennen wie die Schwierigkeiten und Chancen des interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs.